Aktienprognose

BMW Aktie Prognose 2030

Unser Prognoseergebnis:
unattraktiv Gesamtbewertung

Aus unserer Sicht ist die BMW Aktie momentan unattraktiv. Obwohl der Deutsche Autobauer eine gute Wettbewerbsposition hat, sprechen aus fundamentaler Sicht ein besorgniserregendes Gewinnwachstum, unattraktive Profitmargen und eine niedrige Rentabilität gegen einen steigenden Aktienkurs bis 2030. Wir sehen im aktuellen Marktumfeld definitiv spannendere Aktien und sind von diesem Titel nicht überzeugt.

BMW
ISIN: DE0005190003
WKN: 519000
Verkauf Die Empfehlung ist das Ergebnis unserer Berechnung und stellt keine Anlageberatung dar. Alle Details in der Analyse.
EUR 103,06 Kurs aktuell zum Zeitpunkt 21.02.2024
MOAT: Stark
Style: Value
Gründung: 1916
Mittwoch, 21.02.2024
 
 
21.02.2023 04.04.2023 22.05.2023 06.07.2023 18.08.2023 29.09.2023 10.11.2023 22.12.2023 08.02.2024 EUR 117.95 EUR 112.90 EUR 107.85 EUR 102.79 EUR 97.74 EUR 92.68 EUR 87.63 EUR 82.58
INVESTNOW Einschätzung am 21.02.2024
Verkauf Die Empfehlung ist das Ergebnis unserer Berechnung und stellt keine Anlageberatung dar. Alle Details in der Analyse.
INVESTNOW Performance-Tracker
Keine Berechnung -9.51 % (281 Tage)
Verkauf 14.57 % (85 Tage)
Historische Performance der letzten 5 Jahre
Performance
2024laufend 2,26 %
2023 31,15 %
2022 1,37 %
2021 25,33 %
2020 4,29 %
2019 8,91 %
Gesamt 73,79 %
Durchschnitt pro Jahr 12,22 %
Bestes Jahr 31,15 %
Schlechtests Jahr 1,37 %

Warum ist unsere BMW Aktie Prognose 2030 nicht positiv

Schwache Gewinnaussichten sowie unattraktive Profitabilität und Rentabilität
Kennzahl Wert
Gewinnwachstumsprognose -18.01%
Profit-Marge 7.29%
Payout-Ratio 49.05%
Kapitalrendite 4.24%

Mehrere Kennzahlen und Bewertungen deuten darauf hin, dass das Unternehmen mit Herausforderungen konfrontiert ist, die möglicherweise bis 2030 nur schwer zu lösen sein werden:

  • Gewinnwachstumsprognose: Die erwarteten Gewinne für die BMW Aktie sind sehr unattraktiv. Es wird sogar erwartet, dass die Gewinne in Zukunft deutlich sinken werden. Dies deutet auf Schwierigkeiten hin, das volle Gewinnpotenzial auszuschöpfen.
  • Profit-Marge: Der Anteil des Gewinns im Verhältnis zum Umsatz, wird als unattraktiv bewertet. Dies zeigt, dass das Unternehmen Schwierigkeiten hat, seine Kosten effizient zu kontrollieren und hohe Gewinnmargen zu erzielen. Eine solide und wettbewerbsfähige Profit-Marge ist für den langfristigen Erfolg unserer Meinung nach aber entscheidend.
  • Payout-Ratio: Der Anteil des Gewinns, der als Dividenden an die Aktionäre ausgeschüttet wird, wird als neutral bewertet. Dies bedeutet, dass das Unternehmen einen adäquaten Prozentsatz seines Gewinns als Dividenden ausschüttet und somit auch Spielraum für zukünftige Investitionen und Wachstumsmöglichkeiten hat.
  • Kapitalrendite: Die Rentabilität des Unternehmens im Verhältnis zu seinen Vermögenswerten wird als sehr unattraktiv angesehen. Dies signalisiert, dass das Unternehmen mit Herausforderungen kämpft, einen angemessenen Ertrag aus seinen investierten Vermögenswerten zu erzielen. Eine höhere Rentabilität der Vermögenswerte ist ein Zeichen für effizientes Management und eine gute Nutzung der Ressourcen.

Wir favorisieren Aktien mit guten Wachstumsaussichten, hohen Margen und guter Rentabilität. Auf Basis der Resultate unserer Analyse zählt die BMW Aktie aktuell nicht zu dieser Kategorie. Aus fundamentaler Sicht ergibt sich damit eine negative BMW Prognose bis 2030.

Gesamtbewertung unattraktiv
Gewinnwachstumsprognose sehr unattraktiv
Profit-Marge unattraktiv
Payout-Ratio neutral
Kapitalrendite sehr unattraktiv

Branchenanalyse und Marktumfeld von BMW

E-Mobilität und autonomes Fahren werden wichtiger - Kann sich BMW positionieren?

Die Automobilindustrie ist eine der größten und wichtigsten globalen Wirtschaftszweige, geprägt durch eine Kombination aus technologischer Innovation, weitreichender globaler Präsenz und einer komplexen Wertschöpfungskette. Folgende Charakteristika prägen die Branche:

  • Elektromobilität: Die Automobilindustrie steht vor einem Paradigmenwechsel hin zur Elektromobilität. Dieser Übergang zu Elektrofahrzeugen (EVs) ist eines der dominierenden Themen in der Branche, getrieben durch Umweltvorschriften und technologische Fortschritte.
  • Autonomes Fahren: Die Entwicklung hin zu teilweise oder voll autonom fahrenden Fahrzeugen schreitet voran, mit wesentlichen Investitionen in die zugrundeliegenden Technologien. Selbstverständlich sind auch hier die Themen Künstliche Intelligenz und Datenmanagement wesentlich.
  • Veränderungen im Verbraucherverhalten: Der Trend zu Carsharing, Ride-Hailing-Dienste und anderen Mobilitätsdienstleistungen wird wohl auch die Nachfrage nach individuellem Fahrzeugbesitz beeinflussen.
  • Konnektivität: Die Vernetzung von Fahrzeugen mit dem Internet und untereinander ermöglicht neue Funktionalitäten und Geschäftsmodelle.
  • Emissionsvorschriften: Umwelt- und Emissionsgesetze, besonders in Europa und China, zwingen die Hersteller, ihre Strategien anzupassen und sauberere Technologien zu entwickeln.
Autonomes fahren Markt Größe

Ein wohl wichtiger Wachstumstreiber der Branche wird das Segment rund um das autonome Fahren sein. Gemäß einer Branchenanalyse von precedencestatistics.com wird dieser Markt bis 2032 um jährlich etwa 35% wachsen. So steigt die Marktgröße von aktuell 121 Mrd. USD bis 2032 auf knapp 2.355 Mrd. USD an. Jene Autobauer, die bei diesem Trend nicht dabei sind, werden unserer Meinung nach an Attraktivität verlieren. Selbiges gilt für den Bereich E-Mobilität, wo BMW bereits zahlreiche Modelle erfolgreich am Markt platziert hat.

Attraktive Wettbewerbssituation von BMW

Wir vergeben einen MOAT

BMW besitzt unserer Meinung nach aktuell eine gute Wettbewerbssituation. Wir vergeben daher einen MOAT. Diese Einschätzung basiert auf folgenden Begründungen:

  • Markenimage und Reputation: BMW hat sich als führende Marke im Premium-Automobilsegment etabliert. Das Unternehmen steht für Qualität, Präzision, Innovation und Fahrspaß. Das starke Markenimage und die Reputation schaffen eine loyale Kundenbasis und unterstützen den Absatz der Fahrzeuge.
  • Technologische Innovation: BMW hat eine lange Tradition in der technologischen Innovation. Das Unternehmen investiert stark in die Forschung und Entwicklung neuer Technologien, insbesondere im Bereich der Elektromobilität und autonomes Fahren. Dies ermöglicht es BMW, fortschrittliche und zukunftsweisende Fahrzeuge anzubieten, die den Bedürfnissen der Kunden entsprechen.
  • Produktportfolio und Diversifikation: BMW bietet eine breite Palette von Fahrzeugmodellen an, die verschiedene Segmente des Automobilmarktes abdecken, von Limousinen über SUVs bis hin zu Elektrofahrzeugen. Diese Diversifikation im Produktportfolio ermöglicht es BMW, auf verschiedene Kundenwünsche und Markttrends zu reagieren und ein breites Kundensegment anzusprechen.
  • Produktqualität und -leistung: BMW-Fahrzeuge sind für ihre hohe Qualität, Leistung und Zuverlässigkeit bekannt. Das Unternehmen legt großen Wert auf präzise Fertigung und Ingenieurskunst, um Fahrzeuge herzustellen, die eine außergewöhnliche Fahrerfahrung bieten. Diese hohe Produktqualität schafft einen Wettbewerbsvorteil und fördert die Kundenloyalität.
  • Vertriebs- und Servicenetzwerk: BMW verfügt über ein gut etabliertes weltweites Vertriebs- und Servicenetzwerk. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, seine Produkte in verschiedenen Märkten anzubieten und einen erstklassigen Kundenservice zu bieten. Das starke Netzwerk und die Präsenz von BMW stärken die Kundenbindung und erleichtern den Zugang zu potenziellen Käufern.
BMW MOAT

Insgesamt hat BMW einen attraktiven, aber keinen uneinnehmbaren Moat, da verschiedene Faktoren wie starker Wettbewerb, technologische Entwicklungen und externe wirtschaftliche Bedingungen die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens beeinflussen können. Wichtig für die Zukunft von BMW wird wohl sein, eine starke Position im Wachstumsmarkt des autonomen Fahren sowie in der E-Mobilität einzunehmen.

BMW im Porträt

Kurzbeschreibung des Unternehmens BMW

BMW ist ein renommiertes deutsches Unternehmen, das im Jahr 1916 gegründet wurde und seinen Ursprung in der Luftfahrtindustrie hatte. Anfangs als Bayerische Flugzeug-Werke (BFW) bekannt, wandelte sich das Unternehmen später zur Bayerischen Motoren Werke AG, wobei der Fokus auf der Produktion von hochwertigen Automobilen lag.

In den frühen Jahren war BMW ein wichtiger Lieferant von Flugzeugmotoren für die deutsche Luftwaffe während des Ersten Weltkriegs. Nach dem Kriegsende musste das Unternehmen seine Aktivitäten diversifizieren und begann mit der Produktion von Motorrädern im Jahr 1923. Die Motorräder von BMW erlangten schnell einen Ruf für Qualität, Zuverlässigkeit und sportliche Leistung.

In den 1930er Jahren erweiterte BMW sein Produktportfolio um Automobile und präsentierte den legendären BMW 328, der für seine herausragende Rennsportleistung und sein elegantes Design bekannt war. Trotz der Turbulenzen des Zweiten Weltkriegs gelang es BMW, seine Produktion wieder aufzunehmen und knüpfte an die Erfolge der Vorkriegszeit an.

In den folgenden Jahrzehnten hat BMW sich als eine führende Marke im Premium-Automobilsegment etabliert. Das Unternehmen ist für seine qualitativ hochwertigen Fahrzeuge bekannt, die sowohl Luxus als auch sportliche Leistung verkörpern.

BMW ist auch Vorreiter in den Bereichen technologische Innovation und Nachhaltigkeit. Das Unternehmen investiert stark in die Entwicklung von Elektrofahrzeugen und hat bereits erfolgreiche Modelle auf den Markt gebracht. Zudem arbeitet BMW an selbstfahrenden Autos und fortschrittlichen Mobilitätslösungen, um die Zukunft der Automobilindustrie wesentlich mitzugestalten.

Als Symbol für Präzision, Dynamik und Eleganz ist BMW heute ein weltweit bekanntes Unternehmen, das die Branche mit seinen herausragenden Fahrzeugen und technologischen Innovationen prägt.

Wichtige BMW Nachrichten seit Jahresbeginn 2024

Wie beeinflussen diese Nachrichten die Zukunft des BMW Aktienkurses?
  • POSITIV: Rekordverkäufe und Elektrofahrzeug-Ziele: BMW meldete einen Rekordverkauf von über 2,5 Millionen Einheiten im Jahr 2023 und erreichte sein Ziel eines 15%igen Anteils an batterieelektrischen Fahrzeugen (BEVs). Im vierten Quartal stiegen die Verkäufe auf 718.778 Autos, ein Plus von 10,3% gegenüber dem Vorjahr, mit einem Gesamtjahreswachstum von 6,5%. Besonders in den USA stiegen die Verkäufe um 9,4% auf fast 396.000, während China das langsamste Wachstum mit 4,2% auf 824.932 verzeichnete​.
  • POSITIV: Investitionen in Elektromobilität: BMW investiert 650 Millionen Euro in die Umwandlung seines Hauptwerks in München, um ab Ende 2027 ausschließlich Elektrofahrzeuge (EVs) zu produzieren. Dies stellt einen wesentlichen Schritt im Übergang zur Elektromobilität dar. Im Zuge dieser Transformation werden traditionelle Motorenfertigungen nach Großbritannien und Österreich verlagert, wobei 1.200 Mitarbeiter umgeschult oder versetzt werden. Trotz fehlender eigener Zielvorgaben für das Ende der Produktion von Verbrennungsmotoren passt sich BMW den EU-Vorschriften an, die ab 2035 den Verkauf neuer Benzin- und Dieselfahrzeuge verbieten​
  • NEUTRAL: Partnerschaft mit Figure für humanoiden Roboter: BMW hat sich mit dem Robotik-Startup Figure zusammengetan, um dessen humanoide Roboter in seinem Fertigungsbetrieb in Spartanburg, South Carolina, einzusetzen. Dies ist die erste kommerzielle Vereinbarung, die Figure seit seiner Gründung im Jahr 2022 unterzeichnet hat. Die humanoiden Roboter werden in die Fertigungsprozesse integriert, darunter Karosseriebau, Blechbearbeitung und Lagerhaltung. Diese Entwicklung unterstreicht BMWs Engagement für Automatisierung und Innovation in der Fertigung​
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# Unternehmen (Aktie) ISIN Aktueller Kurs Unsere Einschätzung
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